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Dienstpläne


Montag, 30. September 2013 um 19:11
Alter: 4 Jahr(e)

Berufsjugendfeuerwehrtag


Das zweite Jahr in Folge, haben unsere Ausbilder von der Jugendfeuerwehr einen Berufsjugendfeierwehrtag für uns veranstaltet. Am 27. September ging es los und wir trafen uns um 18 Uhr an der Feuerwehr um die Wache 1 für 24 Stunden zu besetzten. Als erstes richteten wir unsere Schlafstädte im Jugendraum ein. Anschließend trafen wir uns mit den Ausbildern, die uns drauf hinwiesen, dass wir uns jederzeit für eine Alarmierung bereithalten mussten. Noch vor dem Abendessen rückten wir zum ersten Einsatz aus. Es galt eine vermisste Person zu finden, die beim Spazierengehen zuletzt gesehen wurde. Um möglichst viel Sehn zu können, leuchteten wir das Gelände zuerst aus und wurden dann in Suchtrupps aufgeteilt um das Gelände mit Handlampen zu durchkämmen. Als die vermisste Person gefunden wurde, legten wir sie auf ein Spineboard und brachten sie zu unseren Autos. Somit war unser erster Einsatz beendet, nun mussten wir noch die Scheinwerfer abbauen und dann ging es auch schon zurück auf die Wache. Dort wartete bereits das Abendessen auf uns. Nach dem Essen hatten wir kurz Zeit um uns zu beschäftigen, bis wir zu einem Brandeinsatz alarmiert wurden. Als wir am Einsatzort ankamen, stellte sich raus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und bei dem Feuer um ein Lagerfeuer. Nachdem wir einige Zeit um das Feuer saßen, fuhren wir zurück in die Feuerwehr und machten uns bettfertig. Der nächste Morgen startete bereits vor dem Frühstück. Während der eine Teil von uns eine Ölspur beseitigte, wurde bereits zum zweiten Einsatz alarmiert, eine am Abhang abgestürzte Person. Nachdem die Ölspur mit Ölbindemittel entfernt wurde, machte sich auch diese Gruppe auf den Weg zum anderen Einsatzort. Dort wurde die Person mit Hilfe des Seilzugs, an dem die Schleifkorbtrage befestigt wurde, aus dem Gefahrenbereich gebracht. Danach verstauten wir die verwendeten Materialien und fuhren zurück ins Feuerwehrhaus, wo auch schon das lang ersehnte Frühstück auf uns wartete. Anschließend gab es ein kleines Tischkickerturnier, um die Zeit bis zum Mittagessen zu vertreiben. Danach folgte auch schon die letzte Alarmierung des Tages. Ein Gefahrenguteinsatz verlangte nochmals all unser Können und Wissen. Ein Unfall war inszeniert worden, bei dem ein Tank, mit einer orangenen Gefahrgutkennzeichnung, beschädigt wurde. Außerdem brannte neben dem Tank die auslaufende Flüssigkeit. Nun hieß es Eisatzstelle absperren, Feuer löschen, Gefahrgut benennen, Leck abdichten usw. Dies alles bewältigt, ging es wieder zurück, um das Feuerwehrgerätehaus so herzurichten, wie wir es vor 24 Stunden vorgefunden hatten. Nach dem aufräumt und gepackt wurde konnten unsere Eltern uns dann wieder abholen.