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Mittwoch, 17. September 2014 um 14:49
Alter: 3 Jahr(e)

Übung technische Hilfeleistung


Gestern (16.09.) fand eine gemeinsame Übung der Abteilungen Mitte und Kröckelbach zum Thema Technische Hilfeleistung statt. Da bei bestimmten Alarmstichworten teilweise mehrere Abteilungen gemeinsam ausrücken, werden dementsprechend regelmäßige gemeinsame Übungen abgehalten.
Bei einer Alarmierung nach „Technische Hilfeleistung Person klemmt“ (HPKLEM) rücken immer die Abteilungen Mitte und Kröckelbach, sowie die betreffende Abteilung des Schadensortes aus. In Mitte und Kröckelbach ist jeweils ein Rettungssatz des Typs Holmatro mit sich ergänzendem Zubehör, wie z. B. Hydraulikzylinder verlastet. Somit ist immer sichergestellt, dass zwei Rettungssätze an der Einsatzstelle verfügbar sind. Um einen einheitlichen und strukturierten Ablauf zu gewährleisten, wurde unter anderem eine Standardeinsatzregel (SER) für den Technischen Hilfeleistungseinsatz entworfen.

Bei der gestrigen Übung wurde ein Unfall zwischen einem PKW und einer landwirtschaftlichen Maschine angenommen. Die Gabeln des Traktors hatten die Scheiben auf der Fahrerseite durchstoßen und den durch die Wucht des Aufpralls eingeklemmten Fahrer verletzt.

Nach der ersten Erkundung war der Zugang in den PKW nur über die Heckklappe möglich. Durch diese konnte der innere Retter zur verletzten Person gelangen, um Erstmaßnahmen zur Ersten Hilfe zu leisten. Auch der unter Schock stehende Fahrer des Traktors wurde bis zum fiktiven Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut.

Da sich das landwirtschaftliche Gerät nicht mehr bewegen lies, bzw. die Gabeln des Frontladers nicht entfernt werden konnten, war eine der ersten Maßnahmen das Sichern des Frontladers, mit Rüstholz und zwei hydraulischen Winden wurden die Gabeln unterbaut, damit dieser nicht mehr weiter absacken konnte. Zeitgleich wurde das Glasmanagement an den Seitenscheiben durchgeführt.

Eine wichtige Rolle spielt bei allen Arbeiten rund um den verunfallten PKW der innere Retter. Er betreut die Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, informiert den Verletzten über die nächsten Schritte der Feuerwehr und schützt diesen z. B. mit einer Decke und einem Helm, während die Einsatzkräfte Arbeiten wie das Durchtrennen der Fahrzeugsäulen oder das Glasmanagement durchführen. Um einen höheren Lernerfolg zu erzielen, wurde entschieden, das Dach einseitig abzunehmen und dieses mittels Spanngurten am Frontlader zu sichern. Die verletzte Person wurde dann unter Zuhilfenahme eines Spineboards aus dem PKW gerettet.

Nach der Übung fand eine Nachbesprechung statt. In dieser wurden weitere Lösungsvorschläge erörtert, z. B. der Einsatz von hydraulischen Zylindern um das Fahrzeugdach umzuklappen, sowie der Übungsablauf besprochen.

Es zeigt sich immer wieder, dass die gemeinsamen Übungen der Feuerwehr der Gemeinde Fürth ein wichtiger Bestandteil der jährlichen Ausbildung sind, um die bereits sehr gute Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen immer weiter zu verbessern und dadurch die Sicherheit der Bürger zu erhöhen. [sb]