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Sieben ehrenamtliche Atemschutzgerätewarte aus den Abteilungen Mitte, Steinbach und Kröckelbach sind für die turnusmäßige Wartung, sowie für die Reinigung und Instandhaltung nach Übungen, Einsätzen und Streckendurchgängen der gesamten Atemschutzgerätschaften der Gemeinde Fürth (11 Ortsteilfeuerwehren; Schwimmbad; Wasserversorgung) verantwortlich. In diesem Rahmen müssen ca. 60 Atemschutzgeräte, 200 Masken, ca. 90 Lungenautomaten, sowie 4 Chemikalienschutzanzüge und 8 Übungsanzüge betreut werden.

Durch den Aus- und Umbau der Atemschutzwerkstatt im Jahr 2009 boten sich neue räumliche Möglichkeiten, so dass durch Beschaffung einer Industriewaschmaschine und –trockner deutliche Vereinfachungen der Abläufe möglich waren. Musste z.B. die Einsatzkleidung bis zu diesem Zeitpunkt zu einer Großwäscherei gebracht werden, kann diese nun vor Ort gereinigt werden und steht den Einsatzkräften innerhalb weniger Stunden wieder zur Verfügung. Auch Masken und Pressluftatmer können auf diese Art maschinell gereinigt werden und sind so in kürzester Zeit wieder einsatzbereit.

Zur Befüllung der ca. 130 Atemluftflaschen (6 l Stahl, 300 bar, sowie 6,8 l Composite, 300 bar) steht seit 2013 ein Atemluftkompressor der Firma MSA Auer zur Verfügung.

Die Prüfungen werden an einem Prüfstand der Firma Labtronic mit Veratmungsmöglichkeit durchgeführt.

Das Team der Atemschutzwerkstatt wird nicht nur nach Brandeinsätzen tätig, auch nach Verkehrsunfällen oder Einsätzen gemeinsam mit dem Rettungsdienst wird kontaminierte Kleidung gereinigt und desinfiziert. Durch Verwendung von entsprechenden Mitteln gem. der Liste des Robert-Koch-Institutes ist auch hier sichergestellt, dass die Einsatzkleidung nach kurzer Zeit wieder einsatzbereit zur Verfügung steht. 

Eine besondere Bewährungsprobe bestand die Werkstatt samt Mannschaft am 31.12.2012 und den Tagen danach. Nach einem Schwelbrand in einem Spänebunker am 31.12. konnte innerhalb von 2 Tagen die Ausrüstung von insgesamt 20 Trupps (40 Feuerwehrangehörige) wieder einsatzbereit bemacht werden.